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“Das männliche Geschlecht wird mitgedacht“ – 8. März ist Weltfrauentag

Die Kärntner Volkshochschulen feiern am 8. März den internationalen Frauentag und 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich. Die VHS stehen für geballte Frauenpower auf allen Etagen und setzt sich für Emanzipation und Feminismus ein.

“Das männliche Geschlecht wird mitgedacht“ – 8. März ist Weltfrauentag

Frauenpower in den Kärntner Volkshochschulen

Nach starken Frauen muss man in den Kärntner Volkshochschulen nicht lange suchen. 92 Prozent Mitarbeiterinnen und 8 Prozent Mitarbeiter zählt Kärntens größte allgemeinbildende Erwachsenenbildungseinrichtung. Die Mitarbeiterinnen der VHS verfolgen ehrgeizig ihre Ziele, bleiben optimistisch, nutzen ihre Stärken, sind entscheidungsstark, glauben an sich und bilden sich laufend weiter. Einzigartig ist dabei, dass Frauen nicht wie üblich in der Erwachsenenbildung vom Training bis zu den Administrationen zu finden sind, sondern auch die Führungsetage drei Frauen bilden. Angeführt von Geschäftsführerin Beate Gfrerer und den Pädagogischen Leiterinnen Katharina Zimmerberger und Isabella Penz sind sie für mehr als 2400 Kurse pro Jahr und 16 nationale und internationale Projekte in Kärnten verantwortlich.

Angebote speziell für Frauen
Neben zahlreichen Kursangeboten aus den Bereichen Kultur, Gesundheit, Fitness, Wirtschaft und Verwaltung, Integration und Sprachen werden Frauen unabhängig von Herkunft, Bildungsstand, Religion, Staatsbürgerschaft, Alter, Familienstand oder sexueller Orientierung ganzheitlich wahrgenommen. Auch im Bereich der Projekte lässt sich eines besonders hervorheben. Das Projekt „Von Frauen für Frauen“, bietet niederschwellige, dem Wertesystem der Frauenberatungsstellen angepasste Angebote und schafft somit Raum zur individuellen Weiterentwicklung junger Mädchen und Frauen.
In den Kärntner Volkshochschulen sind Frauen in der Mehrheit. Die männliche Form ist bei uns die Ausnahme, scherzt Gfrerer und erklärt: „Im Mailverkehr verwenden wir immer die weibliche Form. Sind unsere männlichen Kollegen auch angesprochen, dann sind diese mitgemeint.“

Ein Tag für Frauen, 364 für Männer
Ein Tag im März – der internationale Frauentag  - erinnert Frauen in aller Welt an den Kampf ihrer Rechte im politischen, privaten und wirtschaftlichen Leben. Er steht für den langen Weg der Frauen für eine gleiche Teilhabe an einer gerechten Gesellschaft. Anlässlich des Gedenkjahres 100 Jahre Frauenwahlrecht holen die Volkshochschulen nun regelmäßig die engagierten Kolleginnen vor den Vorhang und stellen diese auf http://www.vhsktn.at vor. „Es sind die Kolleginnen in allen Positionen, die die Volkshochschulen mit Leben erfüllen. Egal ob in Spittal, in Villach, in Wolfsberg oder in den Projekten, ich garantiere jedem, dass man und Frau stets freundlich empfangen und mit höchster Professionalität beraten werden,“ erklärt Gfrerer, die mit der Aktion den Frauen den öffentlichen Raum zur Präsentation gibt, der Frauen gebührt. „Die Hälfte aller Menschen sind Frauen, trotzdem werden wir nicht gleichberechtigt sondern als Minderheit behandelt. Das ist im 21. Jahrhundert nicht mehr hinzunehmen“, ergänzt Gfrerer. Emanzipation, Feminismus und Genderdebatte sind heute genauso wichtig wie vor 30 Jahren und solange sich Personen an der geschlechtergerechten Sprache stören, so lange ist die Geschlechterdebatte aktuell – ganz zu schweigen von zu wenig Frauen in Führungspositionen und ungleicher Entlohnung für gleiche Arbeit.

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