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  • VHS Bildungsreise “Kultur und Wein in Friaul”

VHS Bildungsreise “Kultur und Wein in Friaul”

Von 14. bis 18. April findet die Bildungsreise "Kultur und Wein in Friaul" mit der VHS Urania und der VHS Bozen statt. Eine einmalige Chance der Nachbarregion Kärntens einige Geheimnisse zu entlocken.

VHS BOZEN – „KULTUR UND WEIN IN FRIAUL“
(14. – 18. April 2018)

Samstag, 14. April:
Zusammentreffen der Gruppen aus Südtirol, Kärnten und der Steiermark in Gemona; Möglichkeit zum Mittagessen.
Gemona: Mittelalterlich wirkende Bergstadt mit malerischem Aussehen. – Besonders bemerkenswert „Dom“ Santa Maria Assunta mit der monumentalen Figur des hl. Christophorus an der Hauptfassade und weiteren kunstvollen Steinplastiken.
Venzone: Mittelalterliche Stadt in ehemals wichtiger strategischer Lage. Nach dem Erdbeben des Jahres 1976, das sehr große Schäden verursacht hat, ausgezeichnet restauriert. – „Dom“ Sant‘ Andrea; Kapelle San Michele, ehemaliges Baptisterium mit ausgestellten Mumien; Palazzo Comunale.
Weiterfahrt nach Gradisca d’Isonzo; Hotel Franz (http://www.hotelfranz.it)
Gradisca: Rundgang durch den historischen Stadtbereich. – Ehemals Stadt in der Grafschaft Görz, 1481 von den Venezianern eingenommen, seit Maximilian I., Erbe der Görzer Grafen, bis nach dem Ersten Weltkrieg habsburgisch. Am zentralen Platz Säule mit Markuslöwe und vier Reliefs mit Szenen aus der Stadtgeschichte; mehrere Paläste wie De Fin-Patuna, Palazzo Torriani, Palazzo dei Provveditori Veneti (heute Enoteca „La Serenissima“); Zitadelle; Dom Santi Pietro e Paolo; Chiesa dell’Addolorata.

Sonntag, 15. April:
Gradisca d’Isonzo
Görz (Gorizia): Früher an einer wichtigen N-S-Verbindung gelegen; ehemals Hauptstadt der Grafen von Görz in ihren südlichen Territorien. Borgo Castello mit Burg und Kirche Santo Spirito; Dom zu den Hll. Hilarius und Tatianus mit dem Epitaph des Grafen Leonhard von Görz, der im Jahr 1500 auf Schloss Bruck bei Lienz gestorben ist.
Möglichkeit zum Mittagessen.
Cormons: Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Collio-Gebietes, einer berühmten Weinbaugegend. Seit dem 13. Jahrhundert gehörte Cormons den Grafen von Görz und ging im Jahr 1500 an die Habsburger über. Heute noch erinnert ein 1903 errichtetes Denkmal an Kaiser Maximilian I.
Abbazia di Rosazzo (Gemeinde Corno di Rosazzo): Das ehemalige Augustiner-, dann Benediktinerkloster scheint eine Gründung der Kärntner Herzogsfamilie der Eppensteiner in den Jahren um 1070 zu sein, das später an die Grafen von Görz überging und ihnen durch lange Zeit als Grablege diente. Die alte Abteikirche San Pietro hat mit der Restaurierung wieder ihr romanisches Aussehen erlangt. Von der Terrasse des ehemaligen Klosters aus genießt man einen herrlichen Blick über einen Teil der friaulischen Ebene. Besuch der Cantina Jermann in Dolegna del Collio (Gemeinde Ruttars)
Rückkehr nach Gradisca

Montag, 16. April:
Gradisca d’Isonzo
Monte San Michele: Blick auf die Gegend von Görz, Kriegsschauplatz im Ersten Weltkrieg. Die Kriegshandlungen der 12 Isonzo-Schlachten zwischen Mai 1915 und Oktober 1917 forderten auf beiden Seiten zusammen über 1 Million Tote, Verwundete, Vermisste und hinterließen eine unbeschreibliche Verwüstung der ganzen Gegend. Zu besichtigen Denkmäler, Reste von Schützengräben und Kavernen. 
Santuario di Redipuglia: Größte italienische Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs mit ca. 100.000 Toten der III. Italienischen Armee. Als architektonisches Element dient die Treppe; an der Oberseite drei Kreuze, Kapelle und Aussichtsplateau.
Aquieia: Als römische Militärkolonie 181 v. Chr. gegründet. Ehemaliger römischer Flusshafen am Natisone; Basilika des Patriarchen von Aquileia als monumentale dreischiffige Anlage; Ausgrabungen mit äußerst qualitätvollen Fußbodenmosaiken des 4. Jahrhunderts; Hl. Grab des 11. Jahrhunderts.
Grado: Im 5. Jahrhundert Zufluchtsort der Einwohner von Aquileia. Basilika Sant‘ Eufemia mit Baptisterium und Santa Maria delle Grazie, beide frühchristliche Kirchenbauten des 4./6. Jahrhunderts.
Möglichkeit zum Mittagessen.
Palmanova: Von der Republik Venedig zum Schutz vor den Angriffen der Habsburger und der Türken als Grenzfestung ab 1593 errichtet; eindrucksvolle Festungsstadt aus der Zeit der Spätrenaissance in Form eines neunzackigen Sterns mit drei Zufahrtstoren; regelmäßiges Netz aus 3 konzentrischen und 6 radialen Straßen, die von der zentralen Piazza Grande ausgehen.
Villa Manin in Passariano bei Codroipo: Villa des letzten Dogen der Republik Venedig, Lodovico Manin, abgedankt 1797; umfangreicher Baukomplex des 17./18. Jahrhunderts, wobei die Regeln des berühmten Architekten Andrea Palladio Beachtung gefunden haben; Zugang zum überdimensionalen Rundhof über eine Brücke, im Hintergrund das dreigeschoßige „Herrenhaus“.
Rückkehr nach Gradisca

Dienstag, 17. April:
Gradisca d’Isonzo
San Vito al Tagliamento: Stadt, ehemals in unmittelbarem Besitz der Patriarchen von Aquileia; bedeutende Reste des mittelalterlichen Mauerrings mit Wassergraben; Kirche zu den Hll. Vitus, Crescentia und Modestus; Santa Maria dei Battuti mit reicher Renaissance-Freskendekoration von Pomponio Amalteo.
Pordenone: Stadt durch Jahrhunderte im Besitz der Habsburger, erst 1516 an Venedig abgetreten. „Dom“ San Marco um die Mitte des 13. Jahrhunderts in romanisch-gotischem Stil errichtet, Renaissanceportal von 1511; Palazzo Comunale mit offener Loggia und seitlichen Türmchen; im Corso Vittorio Emanuele II, einem der reizvollsten Straßenzüge in ganz Friaul, mehrere mittelalterliche Häuser, teils mit Freskenschmuck versehen.
Möglichkeit zum Mittagessen.
Spilimbergo: Zentrum der Altstadt eigentlich mittelalterliche Burg in ehemals strategisch wichtiger Lage am Tagliamento; bedeutendster Teil der Burg ist der „Palazzo dipinto“ mit sehr gut erhaltenem Freskenschmuck des 15. Jahrhunderts; Kirche Santa Maria Maggiore mit Krypta und reichem mittelalterlichem Freskenschmuck.
Besuch der Cantina in Borgo Magredo in Tauriano di Spilimbergo
Rückkehr nach Gradisca

Mittwoch, 18. April:
Gradisca d’Isonzo
Cividale: Wird auch als „Langobardenstadt“ bezeichnet; durch lange Zeit eines der oberitalienischen Zentren der langobardischen Macht und Kultur. Domkirche zu Santa Maria Assunta; Museo Cristiano mit angeschlossenem Tempietto Longobardo, der hervorragend erhaltene Kunstwerke aus der 1. Hälfte des 8. Jahrhunderts bewahrt; Ponte del Diavolo; venzianischer Palazzo Pretorio.
Udine: Lange Zeit Sitz der Patriarchen von Aquileia, dann der Erzbischöfe von Udine; nach 1420 Zentrum der venezianischen Verwaltung in Friaul. Untere Stadt mit Dom Santa Maria Annunziata und Piazza della Libertà mit Palazzo del Comune, Loggia di San Giovanni und Uhrturm; auf der Anhöhe Castello di Udine.
San Daniele del Friuli: Im burgenreichen Hügelland gelegen, berühmt durch den hier erzeugten Prosciutto crudo. Bemerkenswert die Kirche Sant‘ Antonio Abate mit einem hervorragenden Freskenzyklus des Pellegrino da San Daniele aus der Zeit um 1500; im Zentrum Kirche San Michele Arcangelo, 18. Jahrhundert.
Möglichkeit zum Mittagessen. Verabschiedung; Rückkehr nach Kärnten/Steiermark und Südtirol.

Preis pro Person 895 Euro im Doppelzimmer und 1040 Euro im Einzelzimmer
im Preis inkludiert:
Hotel auf Halbpension
Eintritte
Reiseleitung
An- und Abreisen

Anmeldung ausschließlich über die VHS Feldkirchen 050 477 7600 oder vhs-feldkirchen@vhsktn.at

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