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Community Care

Community Care

Ausgangslage
Aufgrund diverser Entwicklungen unserer Gesellschaft unterliegt das soziale Leben von Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum, in der Region Kärnten Mitte, besonderen sozialen Herausforderungen.
Aus aktuellem Anlass nimmt sich das Projekt „Community Care“ dem Thema Drogensuchterkrankung / Erhaltung der Gesundheit von Jugendlichen an. Hierbei fußt die Herangehensweise auf drei Säulen:

Prävention – Aufklärung, Information für Jugendliche, Eltern sowie Personen, die mit Jugendlichen arbeiten (Vereine, …)
Beratung und Aufklärung von Betroffenen und Angehörigen
Case Management im Akutfall (wird vermittelt)

Das Projekt reagiert auf veränderten Rahmenbedingungen. Durch eine klar strukturierte Schaffung von „Raum“, „Zeit“ und „sozialem Netzwerk“ (Vgl. Grunwald/Thiersch, 2004, S.13ff) innerhalb der Gemeinde erlangen Bürgerinnen und Bürger individuelle Bewältigungsstrategien, frühzeitige Prävention und erleben Sinnstiftung im sozialen Leben.

Ziele
Durchführung von Workshops mit Fachleuten zum Thema „Drogen“
Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung bei Eltern, Jugendlichen, Interessierte, Personen, die mit Jugendlichen arbeiten
Gesundheitsfördernde Maßnahmen, gesundheitsfördernde Wissensvermittlung
Verhältnisprävention -eine enge Kooperation mit deklarierten Netzwerkpartnern aus dem sozialen Leben der Gemeinde. Jugendlichen in der Gemeinde werden Möglichkeiten aufgezeigt, sinnstiftend, je nach Interesse am Leben der Gemeinde zu partizipieren.
Verhältnisprävention -  eine enge Kooperation mit der Zielgruppe (Jugendliche) mit der Fragestellung was benötigt wird um eine gesunde Entwicklung ohne Auftreten einer Suchterkrankung in der Gemeinde zu fördern.
Aufklärung und Beratung  - ein intensiver Austausch und eine intensive Zusammenarbeit mit Präventionsfachleuten. Es soll im Rahmen der Verhältnisprävention Funktionen von „Vertrauenspersonen“ geschaffen, die im Sinne von Community Care ein offenes Ohr für die Gruppe der Betroffenen hat. Diese Vertrauenspersonen werden im Bereich der Kommunikation und der jeweiligen Fragetechnik (Personzentrierter Ansatz) geschult.
Case Managements – Hinweis und Vermittlung auf landesweit vorhandene Stellen bzw  bei Bedarf Serviceleistungen einholen.

Messbare Aktivitäten
Durchführung 1 Round Table mit Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, Organisationen, Institutionen, GemeindevertreterInnen
Durchführung von 1 Workshop mit Jugendlichen (Schulung, Aufklärung und Beratung)
Durchführung von 1 Workshop mit Eltern und Interessierte (Schulung, Aufklärung und Beratung)
Durchführung von 1 Workshop mit  Personen, die in Vereinen mit Jugendlichen arbeiten (Schulung, Aufklärung und Beratung)
Vermittlung von Betroffenen an geeignete Stellen; Case-Management

Gefördert von

EU-förderung ländliche Gebiete
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